| Bundesverkehrsministerium antwortet Dr. Meister zum Lärmschutz an der A 67 |
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(Lorsch/Einhausen, 08.05.06) In Lorsch und Einhausen leiden viele Bürger unter dem Autobahnlärm der A 67. Im Zusammenhang mit dem Thema Erweiterung der Parkplatzfläche an der Autobahnraststätte Lorsch-Ost hatte die CDU Lorsch die Lärmproblematik aufgegriffen und ihre Forderung nach sofortigen Lärmschutzmaßnahmen an der A 67 erneuert. Die Lorscher Christdemokraten baten hierbei auch den Bergsträßer CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister, sich gegenüber dem Bundesverkehrsministerium (BMVBS) für entsprechende Maßnahmen stark zu machen. Dieser Bitte ist Meister mit einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Tiefensee nachgekommen. Das Ministerium gab Meister nun aktuell Auskunft zu den momentan laufenden und noch geplanten Lärmschutzmaßnahmen an der A 67 im Bereich Lorsch und Einhausen: Nachdem im Abschnitt bei Einhausen 2002 der Lärmschutz auf der Westseite der A 67 erneuert und erweitert wurde (durchgängige 4m hohe Lärmschutzanlage), erfolgt dort seit November 2005 die „Erneuerung der abgängigen Holzpalisadenwände“. Darüber hinaus „soll der Einbau einer lärmmindernden Deckschicht auf beiden Richtungsfahrbahnen erfolgen“ – voraussichtlich im Jahr 2008. Auch im 2 km langen Anschlussbereich bei Lorsch sei, so das Ministerium, „die Erneuerung bzw. die Erweiterung der auf der Ostseite der A 67 bereits vorhandenen Wände sowie der Einbau einer lärmmindernden Asphaltdeckschicht vorgesehen“. Für diesen Abschnitt liege derzeit aber noch kein Baurecht vor. Erst nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) über die derzeit anhängigen Klagen (gegen den Planfeststellungsbeschluss) seien „abschließende Aussagen zum Umfang der hier anstehenden Maßnahmen sowie zum Zeitpunkt ihrer Umsetzung möglich“, so das Ministerium. Diese Auskünfte stimmen Dr. Meister insgesamt zuversichtlich, dass die betroffenen Bürger bereits in absehbarer Zeit besser vor dem Autobahnlärm an der A 67 geschützt werden können. |

