| Lage am Ausbildungsmarkt zusätzliche Anstrengungen erforderlich |
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(Berlin, 06.07.06) Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist nach wie vor angespannt. Im Moment haben wir noch 120.000 unbesetzte Ausbildungsstellen (plus 17 Prozent gegenüber Vorjahr), aber ca. 315.000 noch nicht vermittelte Bewerber (plus 10 Prozent gegenüber Vorjahr). „In den Sommermonaten sind daher zusätzliche Anstrengungen aller Beteiligten notwendig, zumal die Zahl der Bewerber noch steigt“, so der Bergsträßer CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister. Der Ausbildungspakt zwischen Bundesregierung und der Wirtschaft ist ein hilfreicher und sinnvoller Ansatz. Dies belegen auch die Zahlen: So wurden bei den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern bis Ende Mai rund 20.000 neue Ausbildungsplätze eingeworben. Mit diesen guten Ergebnissen ist das Paktziel (30.000) zur Jahresmitte bereits fast erreicht. Auch die vom Bund finanziell geförderte Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ) ist eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation. EQJ ist ein 6- bis 12-monatiges ausbildungsnahes betriebliches Praktikum, das in eine betriebliche Ausbildung einmünden oder auf die Dauer einer späteren Ausbildung angerechnet werden kann. Dr. Meister verweist ferner auf das neue Programm JOBSTARTER, mit dem das Bundesbildungsministerium bundesweit Innovationen und Strukturentwicklungen in der beruflichen Bildung fördert. „Das Programm setzt auf eine gezielte strukturelle Stärkung des betrieblichen Angebotes in den Regionen, die u.a. durch eine intensive maßgeschneiderte Zusammenarbeit mit den regionalen Ausbildungspartnern erreicht wird“, so Meister. Ausbildung ist /die /Investition in die Zukunft. Unser gemeinsames Ziel in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft muss daher sein, alles dafür zu tun, damit auch alle ausbildungswilligen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz erhalten. |

