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„Wie gestalten wir mehr Chancengerechtigkeit in unserer Gesellschaft?“ Bürgerforum der CDU-Bergstraße mit Verantwortungsträgern
Kreis Bergstraße/Bürstadt: Die CDU Bergstraße lud zum ”Forum Bergstraße – Bürger in Verantwortung“ in das Bürgerhaus der Stadt Bürstadt ein, um die Gestaltung der Politik noch stärker an den Vorstellungen der Bürger auszurichten. Teilgenommen haben zahlreiche Verantwortungsträger aus dem Kreis Bergstraße, die nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche vertreten. Ausgezeichnet haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch ihre Erfahrungen und dadurch, dass sie Beiträge zur Entwicklung unserer Gesellschaft geleistet haben.
Das Thema der Veranstaltung „Wie gestalten wir mehr Chancengerechtigkeit in unserer Gesellschaft?“ wurde gewählt, um herauszufinden, in welchen Bereichen unserer Gesellschaft Ungerechtigkeiten von den Bürgern in Verantwortung wahrgenommen werden und welche Vorschläge sie haben, dies zu ändern.
Die CDU-Bergstraße hat sich mit dem Bürgerforum entschieden, neue Wege zu gehen und ließ deshalb das Institut für Organisationskommunikation (IFOK) in Bensheim sein europaweit erprobtes innovatives Veranstaltungsformat „Bürgerkonferenz“ für diesen Zweck zu nutzen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten intensiv an ihren moderierten Tischen und erarbeiteten viele Ideen zur besseren Umsetzung von Chancengerechtigkeit in unserer Gesellschaft.
Die Ergebnisse der Veranstaltung sind Empfehlungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst und an ihre eigene Organisation - sie sind aber auch Empfehlungen an die Politik. Es ist Politikberatung durch Bürger. Deswegen gehen die Empfehlungen direkt an den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Michael Meister. Es wird von ihm erwartet, diese Empfehlungen in den politischen Prozess einzubringen.
Die Bürger in Verantwortung forderten u.a. die Einführung einer Haftung für Manager von Kapitalgesellschaften bei Fehlleistungen, mehr Einspruchsrechte der Bürger in der Politik, die steuerliche Entlastung von Leistungsträgern, ein einfaches und klar verständliches Steuersystem, ausgeglichene öffentliche Haushalte, die gesellschaftliche Anerkennung der Familienarbeit von Mann und Frau, die Sicherstellung der Kinderbetreuung, die Abschaffung noch vorhandener Benachteiligungen von Frauen bei Einstellung und Aufstieg, mehr Teilzeitstellen in verantwortlichen Positionen, eine Neufassung des Generationenvertrags, eine individuelle Unterstützung beim lebenslangen und lebensbegleitenden Lernen, eine verstärkte Bereitschaft zur Integration von Immigranten und Hilfe des Staates bei ihrer Integration sowie eine Stärkung der Frauenrechte der Immigrantinnen.
„Ein neuer und spannender Weg um Anregungen und Ideen von Bürgern zu erhalten“, kommentierte Dr. Michael Meister die ihm übergebenen Resultate des zweiten Bürgerforums.
 Dr. Michael Meister bekommt von dem Vorbereitungsteam für das Bürgerforum die Ergebnisse überreicht.
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