|
Frequenzversteigerung: Ländlicher Raum profitiert von „digitaler Dividende“ |
|
|
(Berlin, 13.04.10) „Ein leistungsfähiges und schnelles Internet ist mittlerweile so bedeutend wie gute Verkehrswege und Energienetze“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU). Um Lücken bei der Breitbandversorgung in ländlichen Regionen – wie beispielsweise in Teilen des Odenwaldes - rasch zu schließen und den Aufbau von neuen Hochleistungsnetzen zu beschleunigen, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr eine umfassende Breitbandstrategie beschlossen. Ein wesentliches Element der nationalen Breitbandstrategie ist die Nutzung der durch die Digitalisierung des Fernsehrundfunks frei werdenden Frequenzen, die sogenannte "digitale Dividende". In dieser Woche fiel nun der Startschuss für die Versteigerung der Frequenzen aus der „digitalen Dividende“. Aufgrund entsprechender Vorgaben müssen die Erwerber dieser Frequenzen zunächst die lückenhafte Versorgung der Bevölkerung mit einem schnellen Internetanschluss auf dem Lande verbessern.
Die bessere Verfügbarkeit von Breitband bewirkt gerade bei Unternehmen in ländlichen Regionen Produktivitätsfortschritte und sichert damit deren Ertragskraft mit positiven Wirkungen für die regionale Beschäftigung. Diese verbesserte Beschäftigungssituation in Verbindung mit mehr "digitaler Chancengleichheit" erhöht zugleich die Attraktivität bisher schlecht versorgter, zumeist ländlicher Gebiete als Wohnstandort.
|