Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Besuch der Kirchbergschule bei Michael Meister im Deutschen Bundestag
 
Berlin, 28.04.12016. Die Schüler der berufsorientierten Praxisklasse der Kirchbergschule in Bensheim besuchten jetzt, kurz vor ihrem Abschluss, die Hauptstadt. Auf dem Programm stand unter anderen der Besuch des Stasi-Gefängnisses Berlin-Hohenschönhausen. Sie wurden dabei von Karl-Heinz Richter, einem Zeitzeugen, durch das ehemalige Gefängnis geführt. Durch seine persönliche Lebensgeschichte war die Führung noch anschaulicher und die Schüler bekamen so eine bewusstere Vorstellung, für welches menschenverachtende System dieser Ort steht. Weitere Programmpunkte waren der Besuch des ehemaligen KZ Sachsenhausen, eine Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Str 111, die zeigt, dass Nachbarn und Familien, die nur wenige Häuserblocks voneinander entfernt wohnten, getrennt wurden - und natürlich der touristische Hotspot Checkpoint Charlie.
Politische Stationen gab es beim Berlin-Besuch auch. Hierzu zählten die Führung durch den Bundesrat und natürlich das Gespräch mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister. Der CDU-Politiker hatte die Bildungsreise durch einen Zuschuss des Bundesrates unterstützt. Er berichtete, dass er sich nicht nur um seinen Wahlkreis kümmert, sondern seit Dezember 2013 auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium ist - und damit in Abwesenheit den Minister, Dr. Wolfgang Schäuble vertritt. Er schilderte den beachtlichen Umfang seiner Sitzungswochen, von denen es rund 22 im Jahr gibt. Und dass der Ablauf jede Woche identisch ist, gefüllt mit einer Vielzahl an Sitzungen - ähnlich wie ein Stundenplan.


Die Schüler der Kirchbergschule hatten sich gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen Waltraud Dorn und Marion Sorbi auf das Gespräch vorbereitet. So wollten sie beispielsweise wissen, ob ihr Bundestagsabgeordneter etwas über die Kirchbergschule weiß und was er über diese Ausbildungsstätte denkt.  Nach Meinung von Dr. Meister ist die Kirchbergschule eine sehr gute Einrichtung. Es sei aber wichtig, dass für alle jungen Menschen ein adäquates Schulangebot vorhanden sei, um sich weiterentwickeln zu können. Der CDU-Politiker zeigte sich davon überzeugt, dass es nicht richtig ist, nur ein einziges Schulangebot zu haben, in das man versucht, alle Schüler hineinzupressen. „Die Menschen muss man so nehmen, wie sie sind. Mit all ihren Stärken und Schwächen und sie da fördern, wo sie stark und gut sind. Auf der anderen Seite sollte man aber gleichzeitig an ihren Defiziten arbeiten“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete. Weiter ist er überzeugt, dass die Kirchbergschule ein wichtiges Element an dieser Stelle ausfüllt und die Region über ein breites Angebot verfügt.
Was Dr. Meister von der sogenannten „Alternative“ für Deutschland (AfD) hält, war für die jungen Leute von Interesse, hatte die Partei doch bei der jüngsten Kommunalwahl in Hessen viele Wähler für sich gewinnen können. Für Dr. Meister ist ganz klar: „Die AfD stellt keine Alternative dar. Sie verunglimpft alle im Bundestag vertretenen Parteien, was in höchstem Maße antidemokratisch ist. Sie will in ihrem Programm mehr als vier Millionen Menschen mit muslimischem Hintergrund aus unserer Gesellschaft ausgrenzen. Die AfD bleibt bewusst unscharf: Ein Teil der Funktionäre sympathisiert offen mit Rechtsradikalen, ein anderer Teil tut so, als sei das egal. Und in der Sozial- und Steuerpolitik stellt sie sich auf die Seite der Reichen, obwohl sie angeblich für die kleinen Leute da ist.“ Dr. Meister: „Das politische Verhalten der AfD-Funktionäre ist inakzeptabel.“
Ein weiteres Thema war auch, um was sich der Bundestagsabgeordnete denn so im Wahlkreis kümmert. Hier erwähnte Dr. Meister, dass er kürzlich in Lubmin gewesen sei. Dort werden die ehemaligen Kernkraftwerke der DDR zurückgebaut. Da die Vorbereitungen für das im Kreis Bergstraße ansässige Kernkraftwerk Biblis, das 2011 stillgelegt wurde, laufen und der eigentliche Abbau 2017 beginnen soll, konnte er sich so ein Bild vor Ort davon machen. Er berichtete weiter über verschiedene Projekte in seinem Wahlkreis, bei denen es Schnittpunkte zur Bundespolitik gibt, beispielsweise die Ortsumgehungsstraßen  B 47 und B 38a, die Neubaustrecke Rhein/Main –Rhein/Neckar, die, ebenso wie der Ausbau der B 47, im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans enthalten ist. Oder aber die anhaltende Diskussion um die Zukunft der drei Krankenhäuser in Bensheim, Lampertheim und Lindenfels, für deren Erhalt sich Dr. Meister weiterhin einsetzt.
Dass Schulklassen die Besuchsangebote des Deutschen Bundestages und des Bundesrates nutzen, freut Dr. Meister sehr: „Dadurch kann ich den jungen Leuten vermitteln, dass Politik gar nicht so weit weg von ihnen geschieht und es sich in jedem Fall lohnt, sich politisch zu engagieren.“


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Pressemitteilungen

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„Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein“ ist das selbstgewählte Motto, unter welchem die Projektarbeit des Caritasverbandes Darmstadt im Lorscher Karolinger Hof steht. Bei einem Besuch konnten sich Dr. Michael Meister, Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Landtagsabgeordnete Birgit Heitland sowie Lorschs Stadtverordnetenvorsteherin Christiane Ludwig-Paul, Bürgermeister Christian Schönung, Erster Stadtrat Klaus Schwab und CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Löffelholz gemeinsam davon überzeugen, dass dieses Motto in der alltäglichen Arbeit im Vordergrund steht und von allen Beteiligten gelebt wird. Menschen, die aufgrund ihrer schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Behinderungen oder psychischen Erkrankungen nur schwer auf dem regulären Arbeitsmarkt Fuß fassen können, erhalten hier eine Chance, sich ins Berufsleben zu integrieren. Durch die Schaffung von Ausbildungsplätzen im Bereich der Gastronomie und Hotellerie ermöglichen die Mitarbeiter der Caritas einer breiten Zielgruppe von Menschen mit besonderen Anforderungen neue Perspektiven.

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Ritter, Mönche und die Landesgrenzen

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Mit dem BULE leistet der Bund seit 2015 einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des im Koalitionsvertrag beschlossenen Schwerpunktes „Ländliche Räume, Demografie, Daseinsvorsorge“. „Ziel ist es, ländliche Regionen durch die Unterstützung bedeutsamer Vorhaben und Initiativen als attraktive Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln“, so Dr. Meister. Im Vordergrund steht dabei die Erprobung und Förderung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung.