Stabilität . Freiheit . Sicherheit


 
Berlin / Mörlenbach, 06.05.14 – Gegen den geplanten Bau der Mörlenbacher Ortsumgehung hat unter anderem der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Klage eingereicht. Der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU) bedauert diesen Schritt außerordentlich. „Die Klage blockiert die Zukunft für die Menschen im Weschnitztal und Überwald“, so Dr. Meister. Die allermeisten Bürger vor Ort sehnen sich seit Langem die so wichtige Umgehungsstraße herbei. „Verständlich, da es nicht nur um die Entlastung der Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr geht. Es geht vielmehr auch um die Zukunftsentwicklung von Weschnitztal und Überwald insgesamt“, so Dr. Meister. Für junge Familien beispielsweise, die in Mörlenbach wohnen bleiben oder sich dort niederlassen möchten, ist die Frage einer guten Verkehrsinfrastruktur eine mit entscheidende. Aber auch die Unternehmen vor Ort sind auf leistungsfähige Verkehrsadern wie die Umgehungsstraße angewiesen.
Die Wichtigkeit der Mörlenbacher Ortsumgehung wird zudem daran deutlich, dass das Projekt im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen als vordringlich eingestuft wurde. Ferner ist das Projekt im „Investitionsrahmenplan 2011-2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes (IRP)“ in der Kategorie D als weiteres wichtiges Vorhaben für eine Realisierung nach 2015 vorgesehen.
Hessen Mobil hat den Planfeststellungsbeschluss für dieses Straßenbauprojekt mit hoher Qualität vorbereitet. In dem umfangreichen Verfahren hatten auch die Gegner des Projektes jede Gelegenheit, sich inhaltlich einzubringen. Umso trauriger ist es, dass diese mit der Klage jetzt auf Konfrontation setzen und den Wunsch der meisten Menschen vor Ort nach einer baldigen Realisierung der Umgehungsstraße ignorieren.
Dass der Planfeststellungsbeschluss am 12. Januar 2014 erlassen werden konnte, ist gleichwohl ein großer Erfolg aller Befürworter des Projektes. Wann der Beschluss allerdings bestandskräftig wird, lässt sich angesichts der nunmehr eingereichten Klage noch nicht absehen. „Vor der Klage muss man zwar keine Angst haben, aber es geht wertvolle Zeit verloren, zumal ein bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss Voraussetzung für die Finanzierung der Ortsumgehung ist“, so Dr. Meister. Unabhängig davon wird sich Dr. Meister - gemeinsam mit dem Mörlenbacher Landtagsabgeordneten Peter Stephan - weiter unermüdlich für die Finanzierung der Umgehungsstraße einsetzen. „Wir halten hier regelmäßig Kontakt mit dem Bundesverkehrsministerium sowie dem hessischen Verkehrsministerium“, so Dr. Meister.