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Bergstraße / Heidelberg, 22.08.16 – Der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU) hat sich zu einem Informationsgespräch mit dem Präsidenten der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Professor Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, sowie dem Leiter des Amtes für Neckarausbau Heidelberg (ANH), Klaus Michels, getroffen. Thema des Gespräches war der Ausbau des Neckars für das 135-Meter-Schiff.


Der Schleusenausbau am Neckar wurde in den „vordringlichen Bedarf“ des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030 aufgenommen. „Das ist ein wichtiges und richtiges Signal mit Blick auf die notwendige Ertüchtigung der Bundeswasserstraße Neckar für 135 Meter lange Binnenschiffe“, so Dr. Meister. Die Binnenschifffahrt bietet noch viel Potenzial für die Bewältigung des Güterverkehrs der Zukunft. Und dieses enorme Potenzial kann nur gehoben werden mit Wasserstraßen, die für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sind.

Das ANH ist verantwortlich unter anderem für die Instandsetzung und den Ausbau der Neckarschleusen zwischen Mannheim und Plochingen. Amtsleiter Klaus Michels erläuterte Dr. Meister die bestehenden Planungen, die Zug um Zug umgesetzt werden. Der Bergsträßer Abgeordnete interessierte sich insbesondere für die Maßnahmen an den Schleusen in Hirschhorn und Neckarsteinach. So wird seit Juli 2015 die linke Schleusenkammer in Hirschhorn modernisiert, die Arbeiten dort werden voraussichtlich bis 2017 andauern. Die aktuelle Zeitplanung des ANH sieht die Verlängerung der rechten Kammer an der Schleuse Hirschhorn in den 2020iger Jahren vor. In Neckarsteinach ist die Grundinstandsetzung und Verlängerung der linken Schleusenkammer in den 2030iger Jahren geplant.

Dr. Meister konnte sich im Dialog mit seinen beiden Gesprächspartnern ein umfassendes Bild von den geplanten Maßnahmen am Neckar machen. „Auch wenn sich der Ausbau des Neckars noch über viele Jahre erstrecken wird, es ist eine lohnenswerte Investition in die Zukunft“, so Dr. Meister.