Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Berlin, 11.01.17 - Schienenlärm kann für die betroffenen Bürger eine echte Belastung sein. Daher hat sich die Bundesregierung verpflichtet, den Schienenlärm bis 2020 im Vergleich zu 2008 zu halbieren. Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg wurde kürzlich im Bundeskabinett verabschiedet: Der Gesetzentwurf zum Verbot des Betriebs lauter Güterwagen.

 

Für den Lärmschutz ist das ein Riesenfortschritt“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU). „Laute Güterwagen sind damit ab dem Fahrplanwechsel 2020/21 auf den deutschen Schienen praktisch verboten. Für die Anwohner wird das eine spürbare Erleichterung bringen.“

Der Gesetzentwurf legt einen Schallemissionswert fest, den nur leise Güterwagen einhalten können beziehungsweise laute Güterwagen nur dann, wenn sie mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit fahren. Der Gesetzentwurf ist ein Baustein der 3-Punkte-Strategie „Leise Schiene“ der CDU-geführten Bundesregierung, um den Schienenlärm zu reduzieren. Insgesamt wurden in den letzten Jahren rund 1,1 Milliarden Euro in den Lärmschutz investiert.

„Unser Ziel ist es, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Aber dafür ist eine wesentliche Voraussetzung, dass wir auch den Lärmschutz stärken, denn nur so können wir bei den Bürgern auf Akzeptanz stoßen. Daher begrüße ich den vorliegenden Gesetzentwurf sehr“, so Dr. Meister. Der Gesetzentwurf geht nun ins parlamentarische Verfahren und muss vom Bundestag beraten werden.

Die Strategie „Leise Schiene“ fördert den Lärmschutz neben dem Fahrverbot für laute Güterwagen auch durch Lärmschutz an der Quelle, etwa durch die Umrüstung auf Flüsterbremsen. Ferner wird die Lärmsanierung an der Schiene gefördert durch Schallschutzwände und/oder Schallschutzfenster. Lärmsanierungsmaßnahmen entlang der Main-Neckar-Bahn erfolgten bereits in Heppenheim, Bensheim und Zwingenberg. Entsprechende Maßnahmen werden auch noch entlang der Riedbahn erfolgen, beispielsweise in Bürstadt-Bobstadt, Biblis und Groß-Rohrheim.

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Pressemitteilungen

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„Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein“ ist das selbstgewählte Motto, unter welchem die Projektarbeit des Caritasverbandes Darmstadt im Lorscher Karolinger Hof steht. Bei einem Besuch konnten sich Dr. Michael Meister, Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Landtagsabgeordnete Birgit Heitland sowie Lorschs Stadtverordnetenvorsteherin Christiane Ludwig-Paul, Bürgermeister Christian Schönung, Erster Stadtrat Klaus Schwab und CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Löffelholz gemeinsam davon überzeugen, dass dieses Motto in der alltäglichen Arbeit im Vordergrund steht und von allen Beteiligten gelebt wird. Menschen, die aufgrund ihrer schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Behinderungen oder psychischen Erkrankungen nur schwer auf dem regulären Arbeitsmarkt Fuß fassen können, erhalten hier eine Chance, sich ins Berufsleben zu integrieren. Durch die Schaffung von Ausbildungsplätzen im Bereich der Gastronomie und Hotellerie ermöglichen die Mitarbeiter der Caritas einer breiten Zielgruppe von Menschen mit besonderen Anforderungen neue Perspektiven.

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