Pressemitteilungen

Zwingenberg, 26.05.2021 - Wie hat sich die Firma SurTec Deutschland GmbH seit seinem letzten Besuch vor fast 20 Jahren entwickelt, wollte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister vom Geschäftsführer Dieter Aichert und Dr. Karsten Grünke (Geschäftsführer der SurTec International GmbH) wissen. Auch die Bergsträßer Landtagsabgeordnete Birgit Heitland aus Zwingenberg war zugegen.

Aichert erklärte zunächst, dass seine Firma nach wie vor chemische Spezialitäten für die Oberflächenbehandlung entwickele, produziere und vertreibe. Mit seinen vier Anwendungsfeldern Industrielle Teilereinigung, Metallvorbehandlung, Funktionelle und Dekorative Galvanotechnik decke SurTec das volle Portfolio in diesem Bereich ab. Das Unternehmen wurde im Zuge der Nachfolgeregelung Ende 2010 durch die Freudenberg Gruppe übernommen. Das innovative Produktportfolio und die hohe Internationalität waren attraktive Gründe, dass die Freudenberg Chemical Specialities SE & Co. KG mit Sitz in München auf SurTec aufmerksam wurde und nunmehr der 100prozentige Eigentümer von SurTec ist. Ziele von Freudenberg mit der Übernahme von SurTec waren und sind die Förderung der Innovationspotentiale sowie der Ausbau der weltweiten Märkte. Im Rahmen der Freudenberg Gruppe agiert SurTec weiterhin sehr eigenständig, worauf Grünke ausdrücklich hinwies.

Grünke kam dann auf die Frage von Meister zurück. Die Entwicklung der Firma sei sehr positiv: „SurTec ist seit dem Umzug an die Bergstraße vor 20 Jahren sehr stark gewachsen. Die Produktion hat sich deutlich erhöht und trotz einer Erweiterung des Technikums vor einigen Jahren sind die Räumlichkeiten für das weitere Wachstum nicht ausreichend.“ Deshalb will man weiter an der Bergstraße investieren - vor allem in Forschung & Entwicklung - und wird hierzu auch weitere Standortoptionen evaluieren. Während vor zwanzig Jahren noch die Immobilie genügend Entwicklungspotential gehabt habe, stoße man jetzt in einigen Bereichen an Grenzen. SurTec fühlt sich an der Bergstraße sehr wohl. Hier findet man eine sehr gute Infrastruktur und sehr gut ausgebildete und motivierte Mitarbeitende. Diese sind das eigentliche „Asset“ von SurTec und selbstverständlich möchte man langfristige Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden bieten.

Wie gehen Sie auf neue Trends ein, wollte Meister wissen. Grünke erwiderte lächelnd: „Meist sind wir der Trendsetter“. Viele unserer Kunden halten gerne am Gewohnten und Bewährten fest. Veränderungen sind auch oft mit hohen Investitionen verbunden. Wenn unsere Kunden aber merken, dass sich die Investitionen nicht nur in den Auftragsbüchern niederschlagen, sondern etwa auch in einer drastischen Verringerung von Strom- oder sonstiger Kosten, sind sie doch bereit, die Veränderungen mitzugehen. Unsere Forschungen und Entwicklungen richten sich aber nicht nur nach den Kosten. Auch Umweltverbesserungen, etwa beim CO2-Ausstoß, sind ein großes Anliegen. Im Zuge der Globalisierung kommen inzwischen viele Rohstoffe aus China. Jedoch hat die Pandemie gezeigt, dass man wieder verstärkt auf lokale Alternativen setzen muss.

Abschließend bedankten sich Grünke und Aichert für den Besuch mit dem Wunsch, sich nicht erst wieder erst nach 20 Jahren zu sehen.

Bürstadt, 21.05.21 – Positive Signale für den Bahnhof Bürstadt: Die noch offenen Sanierungen des Mauerwerks an den Treppenaufgängen des Bahnhofs können bald durchgeführt werden. So konnte die Deutsche Bahn einen Etat von 200.000 Euro für die weiteren Sanierungsmaßnahmen einrichten. Die Ausschreibung für die Maßnahme wird in diesen Tagen veröffentlicht. Ein Abschluss der Arbeiten muss aufgrund der Förderkonditionen des entsprechenden Programms auf jeden Fall in diesem Jahr noch erfolgen. Hierüber wurden Bürstadts Bürgermeisterin Barbara Schader (CDU) sowie der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU) nun vom Verkehrsverbund Rhein-Neckar informiert. „Das ist eine gute Nachricht für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Das gesamte Bahnhofsprojekt biegt damit endlich auf die Zielgerade“, freuen sich Schader und Meister.

Auch für die Aufzüge am Bahnhof, die bereits im vergangenen Jahr installiert wurden, aber noch nicht funktionsfähig sind, gibt es gute Neuigkeiten: Diese werden – vorausgesetzt, die endgültige Abnahme Ende Mai ist erfolgreich – in den nächsten Wochen in Betrieb genommen.

Bürgermeisterin Schader hatte den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten in diesem Frühjahr bei seinem Besuch im Rathaus über die unterbrochenen Arbeiten am Bahnhof informiert. Da nicht vorhersehbare Kosten aufgetreten waren, mussten die Arbeiten eingestellt werden. Meister hatte daraufhin seine Unterstützung zugesagt und sich mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar in Verbindung gesetzt. Mit Erfolg, wie sich nun zeigt.

Lindenfels, 12.05.2021 - Wie ist die Perspektive des „Inklusionsmarktes“ Nahkauf, wollte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister von Timo Bayerlein, Marktleiter, und Jörg-Schmidt-Rohr von der Firma AQB-Arbeit und Qualifizierung für Menschen mit Behinderung GmbH, dem Betreiber des Marktes, bei seinem Besuch wissen. Der vorherige Betreiber, die Markthaus Mannheim gGmbH, hatte sich im Wege des Insolvenzverfahrens im Dezember 2019 vom dem Laden in Lindenfels getrennt. Dieser wurde dann von der AQB übernommen und seitdem betrieben. „Wir haben natürlich Änderungen vorgenommen“ so Schmidt-Rohr. Wir haben die Räumlichkeiten und das Sortiment erweitert und bieten auch regionale Produkte an. Mit REWE haben wir einen Liefervertrag und haben nun das REWE-Sortiment einschließlich der REWE-Sonderangebote und Aktionen. Letztlich verkaufen wir noch Backwaren eines Bergsträßers Bäckers. „Wir schauen optimistisch in die Zukunft“ so Schmidt-Rohr. „Unser Umsatz ist gut und wir sind „schwach“ in den schwarzen Zahlen.“ Meister erklärte, dass er in erster Linie gekommen sei, um einen Inklusionsbetrieb zu besichtigen. Schmidt-Rohr führte Meister durch den Laden, wobei er hierbei auch die Arbeit der behinderten Menschen erleben konnte. Er wies darauf hin, dass die Kunden die Inklusion teilweise gar nicht (mehr) bemerken würden, sie haben die Behinderten so angenommen wie sie sind. Die Inklusion klappt hier reibungslos. 50% seiner Mitarbeiter/innen seien behindert. Entsprechend ihren jeweiligen Stärken würden sie im täglichen Betrieb eingebunden. Auf Nachfrage von Meister erklärte Bayerlein, dass der Übergang von der Behindertenwerkstatt in das Berufsleben hier im Nahkauf also sehr gut funktioniere. Schmidt-Rohr bemerkte, dass der Marktleiter nicht nur den normalen Marktbetrieb leiten müssen, sondern zudem noch die Integration der Behinderten sowohl fachlich als auch menschlich begleiten müsse. „Das ist das Besondere aber auch Schöne an meinem Beruf“ erklärte Bayerlein Die Förderung der Behinderten, so Schmidt-Rohr sei maßgeblich für einen Inklusionsbetrieb. Meister ist der Meinung dass die Bundesregierung mit dem Bundesteilhabegesetzt die Rolle, Aufgaben und Finanzierung der Inklusionsbetriebe in der vergangenen Legislaturperiode in den §§ 215ff SGB IX hervorragend verankert habe.

Zum Abschluss kaufte Meister noch Backwaren und bestätigte Bayerlein, dass er sehr freundlich und kompetent bedient worden sei. Es sei hervorragend, welche tolle Arbeit hier gerade im Hinblick auf Inklusion geleistet werde. Dieser Markt sei ein Gewinn für die Gesellschaft im Allgemeinen, im Speziellen natürlich auch ein Gewinn für Lindenfels.

Probleme auf dem Holzmarkt

Berlin / Bergstraße, 11.05.21 – Holz ist derzeit knapp und teuer. Die Nachfrage aus dem In- und Ausland ist sehr groß. Die Folgen dieser Entwicklung bekommen unter anderem viele Handwerksbetriebe und Bauherren zu spüren, die dadurch ausgebremst bzw. vor gewaltige Herausforderungen gestellt werden. Die konkreten Probleme haben bereits Handwerksbetriebe und Baufirmen, aber auch einzelne Bürger aus der Region an den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister (CDU) herangetragen.

Zu der Thematik hat sich Dr. Meister daher an das zuständige Bundesministerium gewandt, um eine erste Einschätzung einzuholen. Zudem hat der Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die zuständigen Facharbeitsgruppen in der Fraktion gebeten, sich um das Thema zu kümmern. „Die Politik muss das Thema im Auge behalten und sich Gedanken machen, welche Lösungsansätze bei einer anhaltend kritischen Situation auf dem Holzmarkt greifen sollten“, so Dr. Meister.

Neckarsteinach, 11.05.2021 - Wie wird das Programm „Sprach-Kitas“ umgesetzt, wollte der Bergsträßer Bundestagsangeordnete Dr. Michael Meister bei seinem Besuch der Ev. Kita Schatzinsel wissen. Die Kita-Leiterin Iris Lenz und Pfarrer Norbert Feick vom evangelischen Träger erklärten zunächst, dass es aktuell 3 Gruppen mit insgesamt 75 Kindern Ü3 und eine Gruppe mit 24 Kindern U3 gebe, die von 18 Erziehungskräften betreut werden. Derzeit sei man in einem Containerkindergarten, da der alte Kindergarten vor fast 3 Jahren abgebrannt sei. Feick ist sicher, dass für den neuen Kindergarten in unmittelbarer Nähe des jetzigen Standortes noch in diesem Jahr der Spatenstich erfolgen werde. Meister erklärte anerkennend, dass man fast nicht merke, in Containerräumlichkeiten zu sein. Insgesamt würden 20 Sprachen in der Kita gesprochen, merkte Feick an. Daher sei das von der Bundesregierung 2014 aufgelegte Bundesprogram “Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ hier genau richtig. Dieses Programm legt Wert auf alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien. Für die Sprachentwicklung der Kinder sei in ihrer Kita Daniela Neuer-Plan zuständig. Diese sei Realschullehrerin für die Fächer Deutsch und Französisch, also geradezu prädestiniert für das Lernen der deutschen Sprache. Diese erläuterte, dass es für die Kinder wichtig sei, Deutsch „fast nur nebenbei“ zu lernen. Würde sie die Kinder aus der Gruppe herausnehmen und einzeln unterrichten, würden diese sich sofort ausgegrenzt fühlen. Wenn Kinder aber beim Spielen oder Nacherzählen von Geschichten sprechen oder sich hierbei gar nicht beteiligen würden, würde sie sofort deren Kenntnisse erkennen und könnte spielerisch mit dem Kind lernen, ohne dass dies für die Kinder groß auffällig wäre. Einig waren sich alle, dass die Sprache sehr wichtig für die Integration aber auch für die Leistungen später in der Schule wäre. So erklärte auch Lenz, dass man in der Pandemie besonderen Wert darauf legte bzw. lege, dass die angehenden Schulkinder weiterhin Zugang zur Kita hatten bzw, noch haben. Unser Auftrag ist auch, die Kinder bestmöglich auf die Schule vorzubereiten. Hierbei steht natürlich die Deutsche Sprache an erster Stelle.

Wichtig für die Kita ist, dass das Programm für jede Sprach-Kita eine zusätzliche Fachkraft zur Verfügung gestellt wird, die im Verbund von einer externen Fachberatung begleitet wird. So können sich die Fachkräfte auch untereinander austauschen. Neuert-Plan erklärte, dass sie auch von der Erfahrungen anderer profitiere. Besonders angetan ist sie aber vom Klima in der Kita selbst. Hier üben die Leiterin Lenz und deren Mitarbeiter immer ein offenes Miteinander. Besonders toll aber empfindet sie, dass Lenz ihr in ihre pädagogische Arbeit den Freiraum lasse, den sie benötige.

Lenz betonte abschließend, dass das Programm seit 2016 die Sprach-Arbeit fördere. Zunächst war es auf vier Jahre befristet, nunmehr ist es zunächst aus weitere zwei Jahre verlängert worden, wobei nunmehr der neue Schwerpunkt auf der Digitalisierung des Programmes liege. Insgesamt sei man mit dem Programm und deren Förderung sehr zu frieden.

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09.06.202600:00 - 00:00 Uhr | Sitzungstag Deutscher Bundestag in Berlin
10.06.202600:00 - 00:00 Uhr | Sitzungstag Deutscher Bundestag in Berlin
11.06.202600:00 - 00:00 Uhr | Sitzungstag Deutscher Bundestag in Berlin
12.06.202609:30 - Uhr | Bundesrat in Berlin
13.06.202610:00 - Uhr | Nominierung Kandidatenliste LWV Versammlung Südhessen in Darmstadt
13.06.202619:00 - Uhr | Festabend 100 Jahre FFW Darsberg in Neckarsteinach
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14.06.202612:00 - Uhr | Tag der offenen Tür Wasserwerk Ried-Ost in Einhausen
15.06.202616:00 - Uhr | Gespräch Psychotherapie in Videokonferenz
16.06.202618:00 - Uhr | 75. Geburtstag Dr. K. Lamers in Heidelberg
17.06.202619:00 - Uhr | Landesvertretung NRW in Berlin
18.06.202608:30 - Uhr | Vorstand CDU/CSU Fraktion in Videokonferenz
19.06.202611:00 - Uhr | Landesvertretung Hessen in Berlin
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