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15.08.2017Dr. Michael Meister und CDU Lorsch zu Besuch im Karolinger Hof / Diskussionsrunde zum Thema Chancengleichheit – Teilhabe in der Bildung

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein“ ist das selbstgewählte Motto, unter welchem die Projektarbeit des Caritasverbandes Darmstadt im Lorscher Karolinger Hof steht. Bei einem Besuch konnten sich Dr. Michael Meister, Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Landtagsabgeordnete Birgit Heitland sowie Lorschs Stadtverordnetenvorsteherin Christiane Ludwig-Paul, Bürgermeister Christian Schönung, Erster Stadtrat Klaus Schwab und CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Löffelholz gemeinsam davon überzeugen, dass dieses Motto in der alltäglichen Arbeit im Vordergrund steht und von allen Beteiligten gelebt wird. Menschen, die aufgrund ihrer schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Behinderungen oder psychischen Erkrankungen nur schwer auf dem regulären Arbeitsmarkt Fuß fassen können, erhalten hier eine Chance, sich ins Berufsleben zu integrieren. Durch die Schaffung von Ausbildungsplätzen im Bereich der Gastronomie und Hotellerie ermöglichen die Mitarbeiter der Caritas einer breiten Zielgruppe von Menschen mit besonderen Anforderungen neue Perspektiven.



Dass im Karolinger Hof ein florierender Hotel- und Gastronomiebetrieb und Teilhabechancen für Menschen mit verschiedenen Handicaps auf eindrucksvolle Weise verbunden sind, wurde bereits beim Rundgang mit den Caritas-Verantwortlichen Frank Hofmann (stellv. Betriebsleiter Gastronomie) und Sari Bayertz (Maßnahmeleitung Projekt AktivO) deutlich. Durch eine intensive Begleitung und Betreuung der Auszubildenden und Mitarbeiter kann sich der Karolinger Hof auch im hart umkämpften Hotelsegment behaupten. Sehr gute Belegungsraten, viele Reservierungen und überdurchschnittliche Bewertungen sprechen hier eine eindeutige Sprache. Für einen Inklusionsbetrieb, in welchem bis zu 70% der Belegschaft gesundheitliche Einschränkungen aufweisen, ist dies mitnichten eine Selbstverständlichkeit.

An der anschließenden Diskussionsrunde zum Thema Chancengleichheit und Teilhabe nahm auf Einladung von Dr. Meister auch Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, teil, um die hieraus gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen der Caritas-Verantwortlichen vor Ort aktiv in die politische Arbeit von CDU und CSU in Berlin einfließen lassen zu können. Besonders beeindruckt zeigten sich alle Teilnehmer von den Erfahrungsberichten verschiedener Auszubildender, Mitarbeiter sowie deren Angehörigen, die trotz der körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen mit großem Eifer am Berufsleben teilhaben.

Aus dem interessanten Diskussionsverlauf ergab sich insbesondere, dass in den letzten Jahren viele Maßnahmen im Bereich der Teilhabe in Angriff genommen worden sind und eine finanzielle Förderung durch Bund, Land und Kreis die Initiierung solcher Projekte ermöglicht. Auch Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz konnte als im Kreis zuständige Dezernentin davon berichten, dass die Kooperation zwischen der öffentlichen Hand und Projektträgern wie der Caritas im Kreis Bergstraße gut funktioniere.

Dennoch war man sich einig, dass auch in diesem Bereich in den nächsten Jahren noch viel Arbeit vor allen Verantwortlichen liege. Insbesondere bei der Förderung für Menschen mit psychischen Erkrankungen müsse die finanzielle Förderung verbessert werden. Auch müssten starre Altersgrenzen bei der Förderung der Teilhabe überdacht und flexibler gestaltet werden. Von Seiten der Angehörigen wurde speziell auf die langwierigen und schwierigen bürokratischen Hürden verwiesen, die die Arbeit im Bereich der Teilhabe immer noch erschwerten.

Als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen werde sich Dr. Meister auch weiterhin für eine solide finanzielle Förderung einsetzen, ohne die Chancengleichheit und Teilhabe nicht möglich sind. Ebenso wollen Meister und auch Stefan Müller dafür Sorge tragen, dass Teilhabe in Bildung und Beruf noch weiter in den Fokus der Politik rücken. Dafür wolle man auch in der kommenden Wahlperiode aktiv eintreten.

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