Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Viernheim. Zum regelmäßigen Meinungsaustausch traf der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Michael Meister Bürgermeister Matthias Baaß. Begleitet wurde er von Randoald Reinhardt und Norbert Schübeler von der örtlichen CDU.


Baaß erklärte zu Beginn, er sei der Meinung, dass Bundestagsabgeordnete aus der Region, die eine hervorgehobene Position wie etwa parlamentarischer Staatssekretär hätten, in besonderer Weise in die Arbeit der Metropolregion mit eingebunden werden sollten. Meister erklärte, dass die Metropolregion sehr forschungsstark sei, weshalb er sich hier gerne einbringe und hier auch Akzente setzen könne.
Wie hat sich das Projekt „Vermiete doch an die Stadt“ entwickelt, wollte Meister wissen. In Viernheim sind bei der städtischen Wohungsstelle ca. 550 Wohungssuchende gemeldet. Hinzu kämen noch ca. 400 Flüchtlinge, die auf Wohnraum angewiesen seien. Daher habe die Stadt dieses Projekt ins Leben gerufen mit dem Ziel, private Mieter zu gewinnen, ihre Wohnungen an die Stadt
für diesen Personenkreis zu vermieten. Die Stadt ist Mieter, die Wohnungssuchenden dann Nutzer. Dieses Modell hat sich zum Vorzeigeobjekt entwickelt. Mittlerweile seien 35 Wohnungen für insgesamt 114 Personen angemietet, in den nächsten 2 Monaten stünden sogar weitere 5 Wohnungen für insgesamt 20 Personen zur Verfügung. Meister erklärte ausdrücklich, dass er dieses Projekt toll und nachahmenswert findet.
Die Finanzen der Gemeinde sind derzeit sehr gut. Baaß erklärte, dass wohl bis Mitte des Jahres sämtliche Kassenkredite getilgt seien. Im Jahr 2017 habe man einen Überschuss von ca. 5 Millionen erzielt. Die sehr gute Konjunktur lasse auch für 2018 ein gutes Ergebnis erwarten. Baaß weis aber auch, dass man nicht auf Dauer immer mit einer solch tollen Konjunktur rechnen kann. Dessen ungeachtet geht er davon aus, dass Viernheim in Kürze den Schutzschild des Landes Hessen verlassen kann.
Ebenso stolz ist Baaß auf die Integrationsarbeit der Stadt Viernheim. Zunächst wies er darauf hin, dass es eigentlich nicht primär Aufgabe der Kommune sei. Meister stimmte dem zu, wies aber darauf hin, dass es perspektivisch sehr klug sei, diese Aufgabe sofort anzugehen. Die Integrationsarbeit teilt sich in 8 Felder und umfasst Gebiete wie Sprache und Bildung, Bürgerbeteiligung und Interkulturelle Öffnung des Gemeinwesens. Für Bewältigung und Organisation der einzelnen Gebiete haben sich Personen aus der Verwaltung aber auch aus dem Ehrenamt gefunden, die hier federführend arbeiten. So kann Baaß auch mit großer Zufriedenheit feststellen, dass es in Viernheim kaum Probleme gibt und die Integration aus sehr guten Wege ist.
Letztendlich besprach Baaß noch mit Meister die Situation bezüglich der neuen Eisenbahn-Trasse, auch es wenn derzeit keine Neuigkeiten gebe. Beide waren sich einig, dass vorwiegend der Güterverkehr, der nachts fahre, eine sehr hohe Belastung für die Bürger bedeute.
Abschließend dankte Baaß Meister für dessen Kommen. Er sei froh, dass Meister den regelmäßigen Kontakt zu seiner Gemeinde suche.

Meister bei Maaß

von links nach rechts: Norbert Schübeler, Bürgermeister Matthias Baaß, Dr. Michael Meister und Randoald Reinhardt.

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