Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Berlin/26.04.2018 - Der Ortsbeirat Heppenheim-Hambach, der Bensheimer Jahrgang 38/39 und politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger haben auf Einladung ihres CDU-Wahlkreisabgeordneten die Bundeshauptstadt Berlin für vier Tage besucht. „Ich freue mich immer sehr auf die Besucher aus meinem Wahlkreis“, so Dr. Michael Meister.


Ein prall gefülltes Programm erwartete die Gäste des Abgeordneten. Der Besuch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, eine an politischen Gesichtspunkten ausgerichtete Stadtrundfahrt, eine Schifffahrt bei bestem Wetter auf der Spree, der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Einblicke in das ehemalige Funkhaus Rias, was heute das Deutschlandradio ist und – ebenso nachhaltig und natürlich das Highlight – das Gespräch mit ihrem Wahlkreisabgeordneten Dr. Michael Meister.
Aus der interessierten Runde wurde der CDU-Politiker u.a. nach seiner täglichen Arbeit im Ministerium gefragt, aber auch, warum ein Teil davon immer noch in Bonn ist. Aber auch die Verkehrsinfrastruktur an der Bergstraße interessierte die Zuhörer.
Zum gegenwärtig wichtigen Thema duale Ausbildung und Fachkräftemangel sagte Dr. Meister: „Wir haben in einigen Berufen das Problem, dass die Auszubildenden selbst Schulgeld zahlen müssen. Das wollen wir aufheben. Zum Beispiel in der Pflege, wo wir einen besonders hohen Bedarf an Fachkräften haben.“ Weiter nannte er das sogenannte Aufstiegs-BAföG im Bereich der beruflichen Bildung. Hier diskutiere er, dass der darin enthaltene „verlorene Zuschuss“ gesteigert werde. Und es solle auch für Menschen, die die Abschlüsse in besonderer Qualität erreichen, weitere Nachlässe geben. „In dem Sinne wollen wir berufliche Ausbildung attraktiver machen.“
Der eigentliche Schlüssel ist laut Dr. Meister aber die Frage des Ansehens in der Öffentlichkeit. Da könne jeder einzelne etwas tun. „Eine berufliche Ausbildung müsse eben auch von der Gesellschaft wertgeschätzt werden. Das hat nichts mit Geld zu tun, sondern ist einfach eine Frage von Ansehen dieses Berufsbildes und der Ausbildung, die dahinter steht. Wir haben versucht, Durchlässigkeit zu erzeugen. Wenn jemand seinen Meisterbrief hat, hat er auch das Zugangsrecht zur Hochschule. Was im Klartext heißt: Es ist keine Einbahnstraße, wenn ich mich für eine berufliche Ausbildung entscheide und dort erfolgreich bin.
Eine weitere Frage an den CDU-Politiker betraf der Umgang mit Fördermitteln des Bundes. Dr. Meister wies auf eine ganze Reihe von Unternehmen im Kreis Bergstraße hin, die von seinem Ministerium gefördert werden oder wurden. In der „Wissenschaftsstadt – Darmstadt“ liefen mehrere, von Berlin unterstützte Projekte, zum Beispiel zur so wichtigen IT-Sicherheit.
Die Teilnehmenden konnten erkennen, dass sich „ihr Mann in Berlin“ auch nach seinem Wechsel vom Finanz- ins Bildungs- und Forschungsministerium weiterhin für seine Heimat einsetzt und bedankten sich herzlich für die Einladung.

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