Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Wald-Michelbach Der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Michael Meister, besuchte die Pedex GmbH. Florian Kisling begrüßte Meister und erklärte, dass die Pedex GmbH zur Unternehmensgruppe Perlon GmbH gehöre. Perlon sei eine innovative, globale Unternehmensgruppe, die sich auf die Herstellung von synthetischen Filamenten spezialisiert habe.

Perlon habe Werke in Deutschland, USA und China und produziere für die Papiermaschinenindustrie, für technische Textilien sowie Filamente für Kosmetik- und Dentalanwendungen. Pedex sei spezialisiert auf Dental und Personal Care Filamente. Auf Nachfrage von Meister führte Kisling aus, dass in Wald-Michelbach derzeit 127 Mitarbeiter tätig seien, die rund 2.500 Tonnen Rohstoff verarbeiten würden. Die Arbeitsplätze seien sicher. Auch wenn der Standort nicht in einer Metropolregion liege, habe man vor Ort eine jahrzehntelange Erfahrung und dadurch auch das entsprechende Know-how. Die Filamente würden mithilfe neuester Technologie aus innovativen Materialien gefertigt. So sei es Anspruch seines Unternehmens, dass die konstant hohe Qualität ihrer Produkte weltweit Maßstäbe setze, worauf Kisling besonders stolz ist. So habe sein Unternehmen auch 10 Patente. Kisling zeigte sich daher dankbar, dass die Bundesregierung Unternehmen wie Pedex im Bestreben, immer neue Produkte oder Verfahren zu entwickeln, mit Fördergeldern unterstütze. Ohne diese Gelder könne eine Weiterentwicklung von innovativen Produkten kaum vorgenommen werden. Dies stärke sein Unternehmen, letztlich auch den Standort und den Erhalt der Arbeitsplätze vor Ort. Derzeit forscht die Firma an einem 3D-Druck Filament für den Multimaterialdruck von Keramiken. Auch wenn die Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit exzellenten Chemikern, Materialwissenschaftlern und Technikern besetzt sei, könne Pedex diese Forschung nicht alleine bewerkstelligen, weshalb sie mit verschiedenen Partnern zusammenarbeitet. So stehen zum Beispiel die Hochschule Darmstadt, die Friedrich-Alexander Universität in Nürnberg-Erlangen, Airbus, DLR und Schunk GmbH & Co KG seiner Firma als Partner zur Seite. So komme das Forschungsergebnis auch nicht nur Pedex, sondern allen Beteiligten zugute. Björn Neuer, Diplomchemiker, erklärte, dass das Forschungsprojekt innerhalb der vorgegebenen Zeit zu Ende geführt werden könne.

 2018 09 07 thumb

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