Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Berlin, 19.03.19 - "Die zivile Sicherheit berührt alle Lebensbereiche einer modernen und weltoffenen Gesellschaft. Sicherheit ist von grundlegender Bedeutung für Freiheit, Lebensqualität und Wohlstand." Das sagte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, vor dem Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in der Aussprache zum Rahmenprogramm der Bundesregierung "Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023". Das neue Rahmenprogramm, das in die Hightech-Strategie der Bundesregierung eingebunden ist und jährlich mit 60 Millionen Euro gefördert wird, baut auf den Erfahrungen von zwei Vorläuferprogrammen auf, unterstrich Meister.

Kernaufgabe der zivilen Sicherheitsforschung ist es, den Schutz der Bürger vor Gefährdungen zu erhöhen, die mit den Auswirkungen von Naturkatastrophen, Terrorismus und Kriminalität verbunden sind. Nicht zuletzt durch die Folgen des globalen und gesellschaftlichen Wandels sowie der zunehmenden Geschwindigkeit technischer Entwicklungen werden auch die Anforderungen an effektive und zukunftsfähige Sicherheitslösungen steigen.

Das neue Programm stützt sich auf drei Programmsäulen: Dazu gehört der "Schutz und Rettung von Menschen", der "Schutz kritischer Infrastrukturen" und der "Schutz vor Kriminalität und Terrorismus". Die Querschnittsthemen "Internationale Kooperationen" sowie "Strukturbildung, Praxistransfer und Kompetenzaufbau" befassen sich mit übergeordneten Fragestellungen der zivilen Sicherheitsforschung. 


Auch soll die Zusammenarbeit von Forschung, Wirtschaft und Anwendern auf europäischer und internationaler Ebene gestärkt werden. Dabei hob Dr. Meister vor allem Österreich, Frankreich und Israel hervor. Gleichzeitig werden aber auch gemeinsame Lösungsansätze mit Ländern in Afrika gesucht.


Wie abhängig die Gesellschaft mittlerweile von unterschiedlichen Infrastrukturen ist, hat man am über eintägigen Stromausfall in den Berliner Stadtteilen Treptow/Köpenick im Februar sehen können. Nach kurzer Zeit waren hier Verkehr und Schulen betroffen gewesen und auch Notstromaggregate in den Krankenhäusern ausgefallen.

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