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Biblis. Wie hat sich die Firma Fiege Logistik Biblis GmbH seit ihrer Gründung in Jahr 2017 entwickelt, wollte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister von Matthias Wetzel, Teamlead HR, wissen. Der gebürtige Bibliser erklärte zunächst, dass seine Firma, der Fiege Logistik Stiftung & CO KG, einem  international tätigem deutsches Logistik- und Gütertransport­unternehmen mit Sitz in Greven, gehört. Aus dem 1873 gegründeten Fuhrgeschäft für Kohle und kleine landwirtschaftliche Erzeugnisse entwickelte sich ein Logistik-Konzern, der derzeit etwa 3 Millionen qm Lagerfläche  mit einen jährlichen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro (im Jahr 2018) hat. Der Konzern sei immer noch ein familiengeführtes Unternehmen.

In Biblis ist Fiege als sogenannter Kontraktlogistiker tätig. Dies bedeutet, dass die Immobilie von Action, einem  internationalen Non-Food-Discounter, der in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich und Polen Filialen betreibt, angemietet ist und Fiege in dieser Immobilie die Logistik betreibt. Die Hallenfläche beträgt 80.000qm, also rund 10 Fußballfelder. Derzeit werden ca. 130 LKW-Fahrer und weitere 400 Personen in der Logistik beschäftigt. Wetzel wies insbesondere darauf hin, dass es eine große Herausforderung war, zum Start der Firma in Biblis 400 Personen anzustellen. Auch Fiege spüre den Fachkräftemangel. Wetzels Maxime ist, zuerst Arbeitnehmer aus der Region und danach aus ganz Deutschland anzustellen. Da dies bei Start  nicht ausreichte, wurden zudem auch EU-Ausländer angestellt. Bei der heutigen digitalen Welt sei es möglich, die Kommunikation an die einzelnen Arbeitnehmer in verschiedenen Sprachen zu führen. Dies funktioniere hervorragend. Seine Firma garantiere, dass die Ware innerhalb von Deutschland in maximal 24 Stunden, in Europa in maximal 48 Stunden vor Ort geliefert werde. Auf Nachfrage von Meister  zur CO2- Emission der LKWs erklärte Wetzel, dass man sich bewusst für Doppelstocktrailer entschieden habe.  Meist seien die gelieferten Waren nicht so schwer, aber sperrig, weshalb es sinnvoll sei, statt mit 2 LKWs mit einem höheren LKW 60% mehr Menge zu fahren. Die Logistikunternehmen stehen der Forschung offen gegenüber, weshalb auch Wetzel, Meister als Parlamentarischer Staatssekretär im Forschungsministerium nach Alternativen zu den herkömmlichen Verbrennungsmotoren befragte.  Meister berichtete unter anderem von den Forschungen bezüglich synthetischer Kraftstoffe oder von Brennstoffzellen, die den CO2 –Ausstoß bei Fahrzeugen stark vermindern oder ganz vermeiden könnten. 

Der Firma Fiege Logistik Biblis GmbH gehe es sehr gut. Durch eine Umstrukturierung von Action sei der Nordosten Deutschlands  und Polen als Versorgungsgebiet weggefallen, was zu einem kurzfristigen Volumenrückgang geführt habe. Durch Expansion von Action sei aber auch Fiege Logistik Biblis schon wieder am Wachsen. 

Wetzel führte Meister noch anschließend durch die Hallen, um ihm die Arbeit der Logistik in der Praxis näher zu bringen. Dieser war erstaunt, wie reibungslos insbesondere das Zusammenarbeiten von Arbeitnehmern verschiedener Nationalitäten und Sprachen stattfand.

Wetzel bedankte sich abschließend für den Besuch und das Interesse des Bundestagsabgeordneten für Firmen vor Ort.

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