Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Weschnitztal, 23.10.20 - Der BUND Bergstraße kommentiert in einer heutigen Pressemeldung den erfolgten Spatenstich an der Ortsumgehung Mörlenbach. Man erwarte von der Politik "ein Umdenken zugunsten zeitgemäßer Planungen". Der Bau neuer Straßen sei "das Gegenteil einer Politik der Nachhaltigkeit", heißt es da unter anderem.
Der BUND argumentiert in vorhersehbar eindimensionalen, ideologisch motivierten Denkmustern. Aus dem verlorenen Rechtsstreit zur Ortsumgehung Mörlenbach vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof haben die regionalen Vertreter des BUND leider nichts gelernt. Das Gericht bestätigte bekanntlich die sachlich begründeten und abgewogenen Planungen zu dieser wichtigen Umgehungsstraße. Trotzdem wiederholt der BUND seine gescheiterten Argumente zu einer Untertunnelung und dehnt diese zudem auf die Fortführung der Umgehungsstraße in Richtung Rimbach und Fürth aus. "Der BUND argumentiert hier rein politisch-ideologisch. Sachlich-fachliche Planungsaspekte für Straßenführungen werden dagegen von vornherein ausgeblendet", so der Bergsträßer Bundestagsangeordnete Dr. Michael Meister (CDU). Überdies reduziert der BUND den Punkt Nachhaltigkeit beim Straßenbau allein auf die Ökologie. Dabei hat Nachhaltigkeit drei Dimensionen: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Und alle drei Dimensionen gilt es gleichermaßen zu beachten. Die Ortsumgehung Mörlenbach ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Infrastrukturmaßnahme mit den Nachhaltigkeitszielen in Einklang gebracht werden kann. So erfolgen für die Eingriffe in die Natur sehr umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen. Ferner wird die örtliche Wirtschaft von der besseren Infrastruktur enorm profitieren, was gleichzeitig Arbeitsplätze sichert. Und vor allem werden die lärm- und staugeplagten Menschen vor Ort von der Ortsumgehung profitieren. "Gerade für die Bürgerinnen und Bürger im Weschnitztal freue ich mich ganz besonders, dass die Verzögerungen ein Ende haben und der Startschuss für den Bau der Umgehungsstraße gegeben werden konnte - und das im Beisein des Bundes- und des Landesverkehrsministers, was die Bedeutung der Maßnahme unterstreicht", so Meister. Ohne die Klage des BUND gegen die Planfeststellung hätte man wohl schon ganz bald ein Band durchschneiden und die Umgehung eröffnen können.
 

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