Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Bensheim., 23.06.2021 - "Wir freuen uns, den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten in unserem Betrieb zu empfangen", begrüßte Harald Störk, Geschäftsführer der chemlab GmbH in Bensheim, Dr. Michael Meister.

Die chemlab Gesellschaft für Analytik und Umweltberatung wurde im Jahr 1990 in Bensheim gegründet und hatte ihren ersten Standort in der Wilhelmstraße. "Wir waren nach heutigem Sprachgebrauch ein Startup-Unternehmen, das mein Partner Hermann- Josef Winkels und ich unmittelbar nach unserem Studium gegründet haben. Wir haben uns kontinuierlich über mehr als 30 Jahre entwickelt und haben heute 80 Mitarbeiter, die auf über 2.500 qm Laborfläche mit modernsten Geräten Analysen und mobile Messungen mit einer großen Messfahrzeugflotte durchführen", so Störk. Seit Jahren sei stetiges Wachstum angesagt. In seinem Unternehmen würden neue Mitarbeiter immer sehr schnell integriert. Sowohl die Firmenleitung als auch die Kollegen und Kolleginnen würden ein schnelles Einleben in die Firma, aber auch in der Region erleichtern. Die Hauptarbeitsfelder waren und sind Altlastenuntersuchungen, Untersuchungen von Boden, Bauschutt, Grundwasser, Trinkwasseruntersuchungen bei Wasserversorgern sowie die Überprüfung von Trinkwasser auf Legionellenbefall. Die Messtechnik führt Emissionsmessungen an großen Industrieanlagen und Blockheizkraftwerken sowie Gefahrstoffmessungen an Arbeitsplätzen in der Industrie durch. "Letztlich sind noch Untersuchungen und Validierungen auf Sterilisationsrückstände in Medizinprodukten zu unserem Portfolio hinzugekommen. So sorgen wir dafür, dass Medizinprodukte - wie etwa ein künstliches Hüftgelenk - steril und ohne Keime in einer Operation bedenkenlos eingesetzt werden können. In der Pandemie haben wir das Medizinfeld noch um die PCR- und Schnelltests erweitert". Auf Nachfrage von Meister erklärte Störk, dass diese Erweiterung nur durch hochmotivierte und engagierte Mitarbeiter möglich gewesen sei, die diese Arbeiten noch zusätzlich schultern mussten. Störk betonte, dass seine Firma bei der Anschaffung der Laborgeräte nicht auf den Preis, sondern auf eine sehr hohe Qualität achten würde. Bei einem Rundgang durch die Labore konnte sich Meister auch bei der Auswertung der PCR-Tests von dem hohen Standard überzeugen. Nils-Daniel Storm, Leiter der Anorganischen Analytik, und die Mikrobiologin Desiree Nickerl erläuterten Meister ausführlich, wie ein PCR-Test im Labor untersucht wird und wie die Auswertungen laufen. Anhand der graphischen Darstellungen können Mutationen leicht erfasst werden. Um welche es sich genau handelt, muss dann in einem separaten Verfahren untersucht werden. Auch dies ist laut Störk nur bei qualitativ so hochwertigen Untersuchungsgeräten möglich. Diese hohe Qualität sei aber auch bei den Schnelltests für seine Firma Voraussetzung. Schnell und nur kurz angelernte Kräfte würde er nicht beschäftigen. Die Fehlerquote sei sonst gerade bei den Schelltests zu hoch. Bedauerlich sei gerade, das einige schwarze Schafe auch durch bewusst falsche Abrechnungen alle anderen guten Tester in Verruf bringen würden. Abschließend befand Meister, dass er freudig überrascht sei, welch hohe Qualität dieses mittelständische Unternehmen tagtäglich immer wieder zum Wohle vieler Menschen erbringen würde.

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