Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Bensheim, 02.07.2021. „Wir fühlen uns hier in Bensheim sehr wohl“, erklärte Uwe Seitz, Leiter Vertriebszentrum der Fa. Jungheinrich Vertrieb Deutschland AG & Co. KG Vertriebszentrum Südwest, beim Besuch des Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister. Begleitet wurde Meister vom ehemaligen 1. Stadtrat der Stadt Bensheim, Helmut Sachwitz. Jungheinrich hat ein umfassendes Portfolio an Flurförderzeugen, Logistiksystemen und Dienstleistungen und bietet seinen Kunden passgenaue Lösungen für die Herausforderungen der Industrie 4.0. Das Sortiment umfasst die gesamte Bandbreite von manuellen bis hin zu voll automatisierten Fahrzeugen: Vom Handgabelhubwagen und dem Elektro-Schubmaststapler, die beide auf den Erfindergeist des Firmengründers Dr. Friedrich Jungheinrich zurückgehen, über den Hochregalstapler EKX, bis hin zu fahrerlosen Transportsystemen wie dem automatisierten Schlepper EZS 350a, die beide als Benchmark ihrer jeweiligen Klasse gelten. Seitz erklärte, dass die Corona-Pandemie am Standort glücklicherweise weder zu Entlassungen noch zu Kurzarbeit geführt hätte. Stolz ist er auf seine Mitarbeiter und den Betriebsrat, dass durch freiwillige und flexible Arbeitszeit- und Urlaubsgestaltung die Kurzarbeit vermieden werden konnte. Hierdurch sei der Betrieb ohne große Einschränkung weitergelaufen. Das war insbesondere wichtig, um Kunden wie z. B. der kritischen Infrastruktur wie Lebensmittel-, Pharma- und Handelsbranche zu unterstützen. „Mitarbeiter waren sich der besonderen Situation sehr bewusst und haben zum eigenen Schutz und auch dem Schutz der Kunden immer Vorsicht walten lassen. Es hat im Innendienst keine einzige Infektion gegeben. Die Außendienstmitarbeiter wurden sehr frühzeitig mit Schutzmasken und Desinfektionsmitteln ausgestattet, hätten immer Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten. Hieraus resultierten nur wenige Corona-Fälle. Homeoffice sei, so es die Funktion zulasse, angeboten worden. Für Mitarbeiter, die aufgrund ihrer Wohnungs- oder Familiensituation her überhaupt nicht in der Lage waren, von zu Hause zu arbeiten, wurden individuelle Lösungen geschaffen. Unser Betriebsklima ist hervorragend“, so Seitz. So habe man in den letzten Jahren eine sehr geringe Fluktuation gehabt. Deren tolles Engagement habe die Firma auch mit einer Corona-Prämie belohnt. Derzeit habe man ca. 420 Mitarbeiter, davon ca. 260 Kundendienst-Techniker und Außendienstmitarbeiter, die zum Vertriebszentrum zählen, aber faktisch nie im Haus sondern beim Kunden sind. Natürlich benötigt seine Firma immer wieder qualifizierte Fachkräfte. So bildet man jährlich fünf Auszubildende als Mechatroniker für Flurförderfahrzeuge, sowie zwei Industriekaufleute, aus. „Die Perspektive für das Jahr 2021 ist sehr gut“, so Seitz. „Wir werden voraussichtlich laut unserer Prognose besser abschließen als im Jahr 2019 vor Corona.“ Natürlich ist der Zuwachs auch den „Nachholgeschäften“ geschuldet, jedoch gibt es auch ohne diese, weiteres Wachstum. „Wir gehören zu den führenden Lösungsanbietern der Intralogistik weltweit“. „Unser Standort ist natürlich hervorragend. Von Frankfurt bis nach Heidelberg und Mannheim/Ludwigshafen sind es nur kurze Wege und die Region ist wirtschaftlich eine Toplage. So haben und werden wir auch weiterhin expandieren“. Hierbei lobte Seitz die Zusammenarbeit mit Stadt und Kreis. Auch Sachwitz konnte bestätigen, dass Seitz in der Vergangenheit immer pragmatisch Ansatzpunkte gewählt hat, die dann in einer fairen Zusammenarbeit schnell zu guten Lösungen zum Wohl der Firma geführt hat. In diesem Zusammenhang lobte Seitz auch Helmut Richter von der MEGB und Dr. Mathias Zürker von der Wirtschaftsförderung Bergstraße, die immer ein offenes Ohr für die Belange seiner Firma haben. Auf Nachfrage von Meister, erklärte Seitz, dass Nachhaltigkeit auch bei Jungheinrich groß geschrieben wird, und einen Schwerpunkt in der Konzernstrategie 2025 einnimmt. So habe man u. a. seit 15 Jahren ein Aufarbeitungswerk in Dresden, in dem Staplern ein zweites Stapler-Leben ermöglicht wird. In Deutschland beziehen wir als Unternehmen inkl. aller Werke seit Anfang diesen Jahres Ökostrom. Jungheinrich-Fahrzeuge gehören zu den Energie effizientesten in der Branche und ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung eines ganzheitlichen Systems, von der Steckdose über das Ladegerät über den Antrieb zur Batterie. Ebenfalls sei die Elektromobilität für Jungheinrich wichtig. Für Außendienstmitarbeiter, die lange Strecken fahren müssten, werde man Hybridfahrzeuge, ansonsten vermehrt Elektrofahrzeuge, anschaffen. Zudem unterstütze man den Kauf von E-Fahrzeugen der Mitarbeiter, indem in naher Zukunft für diese Ladensäulen installiert werden. „Die produzierten Flurförderfahrzeuge sind derzeit schon fast zu 100% elektrisch angetrieben, davon ca. 25 % mit Lithiumbatterie“, so Seitz. Wohlwollend nahm Meister zur Kenntnis, dass es Ziel von Jungheinrich sei, diesen Anteil noch weiter auszubauen.

Archiv

im Archiv finden Sie älter Beiträge von Dr. Meister sortiert nach Jahren.

Sie finden das Archiv HIER