Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Lindenfels, 15.07.2021 - Bei seinem Besuch der Fa. Kopp Schleiftechnik GmbH wollte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister von Geschäftsführer Achim Kopp wissen, wie es trotz der Pandemie um die Zukunft der Firma bestellt ist. Kopp wies zunächst darauf hin, dass seine Firma leistungsstarke Werkzeuge zum Fräsen und Bohren fertige. „Wir fertigen Bohrer und Fräser in Standardausführung und XXL- und Mikrovarianten. Unsere Kunden können sich bei uns aber auch individuelle Werkzeuge schleifen lassen. Die Sonderwerkzeuge werden aus hochwertigen Materialien genau für deren speziellen Anwendungsfall maßgeschneidert“ stellte Kopp zunächst seine Firma kurz vor. „Wir sind einigermaßen gut durch die Pandemie gekommen. Zwar haben auch wir Umsatzeinbußen von etwas mehr als 20 Prozent gehabt, dennoch mussten wir keine Kurzarbeit anmelden. Unsere Mitarbeiter haben wir früh informiert und haben vereinbart, dass zunächst einmal Überstunden abgebaut und aufgelaufener Urlaub genommen wird. “So zahlte die Firma den vollen Lohn aus, auch wenn üblicherweise anfallende Überstunden wegfielen. Kopp lobte das Verständnis seiner Mitarbeiter und deren Engagement während der Pandemie. Mit den Kunden habe man ein vertrauensvolles Verhältnis. So habe man auf deren kurzfristigen Wünsche eingehen können, aber sich auch ausgetauscht, wenn deren Aufträge storniert werden mussten. „Zunächst hatten wir unser Betriebsgebäude auf der anderen Straßenseite, sind dann jedoch umgezogen. Das neue Betriebsgebäude ist großzügig konzipiert, sodass wir durchaus noch innerhalb des Gebäudekomplexes expandieren können. Weiterhin haben wir die Altersstruktur unserer Mitarbeiter im Auge. Wir wissen also genau, wann unsere Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. Daher bilden wir natürlich auch Auszubildende im Beruf des Präzisionswerkzeugmechanikers aus. Dies ist ein sehr spezieller Beruf, was sich auch darin zeigt, dass die dafür zuständige Berufsschule in Bayern liegt und deutschlandweit die Einzige für diesen Beruf ist. Für den Beruf ist aber nicht nur die gute Ausbildung, sondern oftmals auch viel Erfahrung notwendig.“ Kopp ist dankbar, dass seine langjährigen Mitarbeiter diese Erfahrung mit viel Leidenschaft an die jüngeren weitergeben. „So ist gewährleistet, dass der hohe Standard in unserer Firma erhalten bleibt.“ Letztlich wies Kopp noch darauf hin, dass auch für die Geschäftsleitung die Zukunft geregelt ist. „Meine Frau, mein Bruder und ich sind schon die zweite Generation. Unser Vater hat uns damals schon früh in die Verantwortung genommen und hat sich dann nach und nach aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Dies haben wir uns zum Vorbild gemacht. Mein Neffe Tobias und unsere Kinder Fabian und Luisa haben bereits Verantwortungsbereiche übernommen. Wir sind jetzt schon sicher, dass die Geschäftsleitung in Händen der dritten Genration sehr gut aufgehoben sein wird und diese die Firma weiter voranbringen werden.“ Bei einem Betriebsrundgang durch das neue Gebäude zeigte Kopp Meister, dass das Gebäude viele Fensterflächen hat und sehr hell ist. „Unsere Mitarbeiter haben das Gefühl, mitten in der Natur zu arbeiten“, meinte Kopp schmunzelnd. Beim Blick auf die Fertigung von Präzisionswerkzeugen konnte Meister sich ein Bild davon machen, welchen Wert gerade dieses Unternehmen auf Hightech und Innovation legt.

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