Stabilität . Freiheit . Sicherheit

Heppenheim, 16.07.021 - Bei einem gemeinsamen Mittagessen informierte sich Nadine Schön, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zuständig für die Bereiche Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Digitale Agenda, und Dr. Michael Meister, wie weit die Digitalisierung im Kreis Bergstraße fortgeschritten ist. Diana Stolz, 1. Kreisbeigeordnete, Heppenheims Bürgermeister Rainer Burelbach und Dr. Mathias Zürker von der Wirtschaftsförderung des Kreises Bergstraße, waren ihre Gesprächspartner. Schön hat zusammen mit ihrem Kollegen Thomas Heilmann das Buch „Neustaat“ verfasst, worin sie erklärt, dass Politik und Staat sich modernisieren müssen und die notwendige Digitalisierung einfordert. Stolz ist zuständige Dezernentin für den Eigenbetrieb Neue Wege. „Hier haben wir zuerst 2017 die Digitalisierung vollständig eingeführt“, erklärte Stolz. Sie lobte die Mitarbeiter, die trotz mancher Anlaufschwierigkeiten immer bereit waren, die Digitalisierung voranzutreiben. Am Anfang war manchmal der Zugriff auf die Papierakte schneller, dennoch haben die Mitarbeiter den Digitalisierungsweg konsequent vorangetrieben. Wichtig war für Stolz, dass die Mitarbeiter auch einen Freiraum für die Umsetzung hatten, den sie auch zum Vorteil von Neue Wege genutzt haben. Für Stolz ist Neue Wege daher ein Vorbild. Die Digitalisierung hat sich gerade in der Pandemie bewährt, wo ohne Probleme im Homeoffice die Arbeiten erledigt werden konnten. Die Digitalisierung wird nun in der gesamten Kreisverwaltung vorangetrieben. Auch Burelbach sieht die Digitalisierung in den Gemeinden schon als gut angekommen. Auch er verwies darauf, dass ohne die Digitalisierung Homeoffice in der Pandemie gar nicht möglich gewesen sei. Es gebe aber gerade in seiner Verwaltung noch viele Möglichkeiten, die Digitalisierung voranzubringen. Zürker stellte kurz die Wirtschaftsförderung des Kreises Bergstraße vor. Der Kreis Bergstraße liegt in zwei Metropolregionen, nämlich Rhein-Main und Rhein-Neckar. Dies sei einmalig in Deutschland und biete auch große Chancen. Mitglieder der Wirtschaftsförderung seien Gemeinden, Banken und Unternehmen. Ein Transfer innerhalb der Mitglieder sei heutzutage ohne Digitalisierung nicht mehr möglich. Lobend erwähnte Zürker hier die Bergsträßer Gemeinden, die mit IKBiT (Interkommunales Breitbandnetz) selbst erst die Voraussetzungen für ein schnelles Internet geschaffen hätten. Leider hätten die Netzbetreiber in der Vergangenheit oftmals nur die Wirtschaftlichkeit geprüft und dann vom Ausbau abgesehen. Dennoch ist Zürker der Meinung, dass der Ausbau weiter vorangehen muss. Gerade für Firmen ist ein optimales Netzt Voraussetzung, sich hier anzusiedeln oder weiter hier zu bleiben. Die weitere Infrastruktur mit dem Frankfurter Flughafen, Autobahnen und Bahnstrecken seien im Kreis hervorragend. Einig waren sich Stolz, Burelbach und Zürker, dass trotz einiger Erfolge die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden muss und dass dies noch ein langer Weg sei. Digitalisierung von Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung muss ein Schwerpunkt in der kommenden Legislaturperiode sein, forderte Burelbach. Schön und Meister unterstützen dies mit dem HInweis auf das Wahlprogramm von CDU/CSU: „Wir sorgen dafür, dass alle Bürgerinnen und Bürger einen digitalen, wohnortnahen und möglichst barrierefreien Weg,…. haben“.

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